Präsenz

30.06.2026

Zeit: 09:30 - 14:30 Uhr
Ort:
Bürgersaal Kleinmachnow Adolf-Grimme-Ring 10 14532 Kleinmachnow

Nach 20 Jahren Laufzeit geht die staatliche Förderung von Biogasanlagen in Deutschland zu Ende. Eine Anschlussforderung für Biogasanlagen ist in 2025 auf den Weg gebracht. Für viele Biogasanlagenbesitzer ist die Situation trotzdem kritisch. Nach dem Auslaufen der staatlich garantierten Vergütung von etwa 23 Cent die Kilowattstunde müssen die Betreiber über die Direktvermarktung mit einem Preis von 7 Cent die Kilowattstunde auskommen. Es drohen Silllegungen.

Auf der anderen Seite stellt das neue Gebäudemodernisierungsgesetz (GmodG) in Aussicht, dass der Anteil fossiler Brennstoffe nach und nach durch das Biogas ersetzt werden soll, um so langfristig CO2-Neutralität im Gebäudebereich zu erreichen. Die sogenannte Biogastreppe soll ermöglichen, dass das Biogas in der Wärmeversorgung eine immer wichtigere Rolle spielen soll.

Wie wird es für die Biogasanlagenbetreiber weitergehen? Kann der Energieträger Biogas auch künftig eine wichtige und wirtschaftlich tragbare Rolle im Konzert der Erneuerbaren Energien spielen?

Diesen und weiteren aktuellen Fachthemen widmet sich die 14. Regionale Energiekonferenz. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert die Regionale Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming innovative Ansätze und gibt Raum für den Austausch eigener Erfahrungen und Ideen.

Auch die neu aufgestellte Energie- und Klimaagentur Brandenburg wird sich im Rahmen der Konferenz vorstellen. Arnim Henning, Bereichsleiter Energie- und Klimaagentur Brandenburg, gibt dabei Einblicke in die Aufgaben, Angebote und Ziele der Agentur sowie deren Rolle bei der Unterstützung der Energiewende und des Klimaschutzes in Brandenburg.